Herbstversammlung 2015

Am Freitag 6. November trafen sich die Mitglieder des Fischereivereins Parkstetten e.V. zur Mitgliederversammlung. Dabei wurde der 2. Jugendwart neu gewählt und Ehrungen vorgenommen. Außerdem wurde über das Befahren der Ufer informiert.

Knapp sechzig Mitglieder kamen zur Einladung des Fischereivereins Parkstetten e.V. ins Café Speiseder. Nach dem Totengedenken ging 1. Vorstand Joachim Ferlesch auf die Tagesordnungspunkte ein.

Da der bisherige zweite Jugendwart aus persönlichen Gründen sein Amt nicht mehr ausüben konnte, wurde eine Neuwahl notwendig. Gemeinderatsmitglied Thomas Friedl stellte sich als Wahlleiter zur Verfügung. Die Wahl fiel einstimmig auf Karl-Heinz Kieslinger, der gerne das Amt des 2. Jugendwartes annahm.

Die Versammlung wurde auch genutzt, um Ehrungen zur 40-Jahr-Feier vorzunehmen. Dabei konnte Johann Wanninger als Gründungsmitglied mit einem kleinen Geschenk geehrt werden. Des Weiteren wurden in Abwesenheit Johann Haselbeck, Fritz Hornung und Georg Hornung als Männer der ersten Stunde geehrt.
Im Anschluss dankte der 1.Vorstand Heribert Flierl für seine vierzigjährige Treue zum Verein.

Ein wichtiger Punkt bei der Versammlung war die Aufklärung über das Wegerecht und das Befahren der Ufer. Grundlage bildet das Bayerische Naturschutzgesetz, aber auch die Gesetze zum Wasserrecht. Das Befahren oder Umfahren der Ufer mit Kraftfahrzeugen mit Motor ist nicht gestattet, wenn keine amtlichen Wege oder Straßen bestehen. Dies gilt besonders am großen Aschauweiher zum Hochspannungsmast. Nur den Gewässerwarten ist es in ihrer Ausübung der Uferpflege erlaubt unbefestigte Wege zu befahren. Weiterhin ist zu beachten, dass beim Parken am Gewässer ein Abstand von mindestens fünf Meter zum Ufer eingehalten wird. Weitere Erläuterungen können auf der Homepage des Vereins unter www.fischereiverein-parkstetten.de eingesehen werden. Außerdem werden demnächst die entsprechenden Wege markiert.

In einem kurzen Bericht stellte 1.Vorstand Ferlesch den Zustand der Vereinsgewässer dar. Derzeit finden Besatzmaßnahmen statt. Die betroffenen Gewässer sind durch Schilder gekennzeichnet. Im großen Aschauweiher wurden umfangreich Karpfen und Hechte eingesetzt. Das Wichtigste war aber die Entkrautungsaktion im Sommer durch die Fa. Wurzer. Einige Container mit abgeschnittenen Wasserpflanzen wurden voll. Nur durch die Mahd konnte auch das erfolgreiche Hegefischen zum Fischerfest durchgeführt werden.
Der kleine Aschauweiher ist unverändert in einem guten Zustand. Durch die allgemeine Trockenheit ist aber auch hier der sinkende Wasserstand deutlich erkennbar.
Beim Lieblsee Süd hat sich leider die Situation mit der Unmenge an Wasserpflanzen nicht geändert. Hier liegt die Hoffnung auf einen langen und strengen Winter, der den Bewuchs dezimiert. Der Lieblsee Süd bleibt aber weiterhin ein beliebtes Angelgewässer, was der Tageskartenverkauf bestätigt. Es wurde deshalb die Pacht bis 2027 verlängert.

Die Terminplanung 2016 stand als nächster Tagesordnungspunkt an. Wichtig war der Hinweis, dass die erste Jahreskartenausgabe im neuen Jahr nicht am Dreikönigstag stattfindet, sondern am 10. Januar 2016 im Café Speiseder. Es sind dazu die gültige Staatskarte, die Gesamtfangmeldung, das Fangbuch, evtl. die Punktekarte und natürlich Bargeld mitzubringen.
Die Jahreshauptversammlung findet am 4. März 2016 statt. Auch hier besteht die Möglichkeit vor der Versammlung eine Jahreskarte zu bekommen.
Für Diskussion sorgte der Termin zum Hegefischen und Königsfischen. Das Königsfischen soll besser angenommen werden. Dazu wurden schon die Regelungen umgestaltet. Jetzt wird geplant den Termin in den Juni zu verlegen. Ferlesch bot an mehrere Optionen zu prüfen und bei der Jahreshauptversammlung vorzutragen.
Mit einem Dank an die Vereinsmitglieder und dem Wunsch eines geruhsamen Winters wurde die Versammlung beendet.

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