Kampf dem Kraut 2016

Mit großen Einsatz wurde im Herbst 2016 die übermäßige Wasserpest aus dem großen Aschauweiher und Lieblsee – Süd entfernt. Mit dem neuen, eigenen Alu-Boot schleppte man eine selbstkonstruierte und gebaute Grundsense am Gewässerboden entlang. Diese Sense schnitt nicht nur die Stengel der Pflanzen ab, vielmehr riß sie es gleich mit den Wurzeln aus.

Wichtig dabei ist aber, dass alle Pflanzenreste aus dem Wasser entfernt werden, da diese wieder anwachsen können. Um dies zu bewerkstelligen, wird eine transportable Vorrichtung am Boot angebracht, die wie ein Rechen wirkt. Die Pläne dazu liegen schon vor.

Auf einigen Bildern ist der Aufbau der Pflanze zu sehen. Grundlage bildet ein feines Wurzelwerk aus dem sich ein einzelner Stengel bildet. An der Wasseroberfläche breitet sich dann die Blätter aus, die einem Tannenzweig ähneln. Über den Aufbau kann auch bei wikipedia nachgelesen werden.

Es gibt verschiedene Methoden gegen die  Wasserpest. Die mechanische Entfernung ist eine  davon. Der Einsatz der Fa. Wurzer war der Anfang. Aus Kostengründen ist dies aber für uns nicht mehr möglich. Für jeden Interessierten bietet die Projektarbeit des Ruhrverbandes eine Menge an Informationen zum Thema Elodea.

Die gesteuerten Besatzmaßnahmen und das eigene mechanische Entfernen am Gewässergrund ist recht vielversprechend. Es wurde auch deshalb ein eigenes Boot mit Außenborder angeschafft. Die bisherigen Einsätze der vielen fleissigen Mitglieder waren erfolgreich. Nur mit vereinten Kräften schaffen wir wieder einen Aschauweiher und Lieblsee-Süd, in dem jeder wieder gut fischen kann.

Aber unser Einsatz soll nicht nur für uns Angler sein, sondern für jede Anwohnerin und Anwohner. Es soll wieder das Schwimmen möglich sein.

Unser Dank geht an die Gemeinde Parkstetten, die uns bei der Bekämpfung der Wasserpflanzen finanziell unterstützt.

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